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QCWA-Treffen 2011 in KöthenSehr persönliche Impressionen von Ben, DL1NPSchon die Ankündigung des Programmablaufs zeigt, dass unser Chapter es wirklich mit Amateurfunk zu tun hat. Es wird erstmals darum gebeten, ein Handfunkgerät mitzubringen. Seit Jahren habe ich keines mehr benutzt, aber ich besitze sie noch: IC2, IC 4 und zwei ALINCO DJ-G5 Duobänder. Eines hat meine Enkelin DF1SC bei mir abgegeben, als sie mit dem Studium begann. Die Überprüfung der Akkus ergibt, dass nur noch die von ALINCO sich wieder aufladen lassen. Vorsichtshalber nehme ich zwei weitere Akkus als Reserve mit. Da ich auch noch das neue NAVI von ALDI einpacke, natürlich mit Netzteil, und auch das Handy, auch mit Netzteil, erhöht sich das Koffergewicht, auf 22 Kilo, und der Koffer lässt sich nur mit Gewalt schließen, weil ich auch noch das Notebook darin unterbringen will. Nachts träume ich sogar davon, und beschließe am anderen Morgen, das Notebook doch lieber separat zu lassen. Das ist zwar ein Gepäckstück mehr, aber ich hoffe auf Hilfe, die ich auch unaufgefordert überall erhalte. Es gibt doch noch gute Menschen. Aber das Kofferpacken hat mich diesmal sehr geschlaucht, da auch noch ein wichtiges USB-Kabel verschwunden schien und schließlich am alten Platz in einer Buchse steckte. Die Anreise, Monate vorher geplant, alle Fahrkarten übers Internet erworben, ließ sich zunächst gut an, aber dann war der Anschlusszug in Hamburg stark verspätet. Befreiung vom Zugzwang wurde erteilt und ein fast gleichzeitig fahrender ICE bestiegen. Aber in Hannover sah ich den Zug nach Köthen abfahren, als meiner einlief. Der nächste fuhr eine Stunde später. Damit kam ich 62 Minuten nach der vorgesehenen Zeit in Köthen an, durfte aber nach weiteren 15 Minuten bürokratischer Bearbeitung gleich 9,20 Euro kassieren. Damit waren dann die Taxifahrten in Köthen zu bezahlen. Im Hotel nahm mich gleich unser Klaus, DL7JK, in Empfang und half mir, den schweren Koffer auf mein Zimmer zu schaffen. Unser lieber Chairman Günter, DL3YA, und seine XYL, habe ich dabei kaum beachtet, obwohl sie mir die Prospektunterlagen und den Notrufzettel ausgehändigt hatten. Mit 89 Jahren ist der Horizont doch schon recht begrenzt. Ich bitte um Verzeihung! |
