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QCWA German Chapter #106

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Funkwetter

Albert ist uns allen bekannt durch seine Aktivitäten und das seit über 60 Jahren. Er ist Mitglied in vielen Amateurfunkvereinigungen wie DARC und DIG sowie Gründungssmitglied von RIA und QCWA und natürlich im Besitz einer Vielzahl von Diplomen.

Aber lassen wir Albert selber zu Wort kommen.

Mein Funkmateurlebenslauf

Am 1. Mai 1950 traf ich aus der russischen Gefangenschaft kommend wieder in meinem Heimatort Burgdorf ein. Bereits im Oktober trat ich in den DARC ein. Im Januar 1951 fand dann die Lizenzprüfung statt. Das Warten auf die Lizenz bis Anfang April 1951 war sehr stressig. Meine erste Station bestand aus einem 0-V-1 Empfänger und einem Sender mit einer 6AG7 als Eco und einer RL12P35 als Endstufe, die aus einem Volksempfängernetzteil mit Strom versorgt wurde. Als Antenne diente ein 10 m langer 0.5mm-Kupferdraht, der über 1100 pF an den Tankkreis gekoppelt war. Meine erste Station, natürlich in CW, war eine DL6 - Station aus Kempten im Allgäu. Ich hatte als Soldat ja schon gefunkt, dass jetzt meine selbstgebaute Station funktionierte war eine tolle Überraschung für mich.

Im Laufe der Jahre habe ich noch viel selbst gebaut. 1951 lernte ich in Celle DL3MH, Heinz Dittberner kennen. Er war ein begeisterter UKW-Anhänger. Als ich 1953 meine erste Lehrerstelle in Bissendorf bei Hannover antrat, begann ich mit einer 12 Element-Dipolzeile meine UKW-Tätigkeit, die ich noch viele Jahre fortsetzte. Damals besuchte mich zahlreiche OMs aus OZ uns SM. Wenn sie auf der Autobahn vorbeifahren wollten, lotste ich sie von der einen Abfahrt herunter und auf die nächste wieder hinauf.

Als die Sturmflut Hamburg erreichte, knickte mein Antennenmast und ich musste die Antenne ersetzen. Jetzt kam eine 10-Element Yagi aufs Dach. Neben dem 2 m - Band kam nun auch noch das 70 cm - Band zu meinem Hobby. Zunächst wurde ja noch alles in AM betrieben, aber schon bald wurde SSB die Hauptbetriebsart. Nebenbei wurde auch noch immer CW gemacht. Als ich 1962 nach Burgdorf umzog, musste natürlich eine neue Antenne her. Zunächst kamen auf einem 1 ½ Zoll-Rohr zwei 10 - Element Yagis für 2 m und zwei 22 Element Yagis für 70 cm auf einem Eisenträger, den ich beim Umbau über die Hauswand hatte verlängern lassen. Diese Antenne knickte bei einem Sturm so um, dass zahlreiche OMs aus dem Ortsverband beim Umlegen helfen mussten. Also stand ein Neubau an.

Ich erwarb alte Rohre von einer Erdölfirma als Träger für den Antennenmast, der aus nahtlosen Flussstahlrohren - sich nach oben verjüngend - zusammen geschweißt wurde. Oben kam ein Druckkugellager hinauf, das den inneren Teil der Antenne aufnahm. Jetzt kam auch ein 3 Element Kurzwellenbeam mit den UKW - Antennen auf den Mast. Der Rotor ist nur 5 cm über der Erde. Mit diesen Antennen klappte der Funk natürlich ausgezeichnet. So konnte ich auch auf 70 cm eine Erstverbindung mit Estland herstellen (natürlich in CW). Auf 20 m habe ich inzwischen im Rahmen der ISSB alle Staaten der USA erreicht. Dass das DXCC auch erreicht wurde, ist fast schon Gewohnheit. Leider ist in diesem Jahr mein KW - Beam dem Sturm "Andrea" zum Opfer gefallen. Die Drahtantennen sind aber wieder oben.

Inzwischen bin ich 89 Jahre jung und nicht mehr so versessen auf neue Funkverbindungen, was nach über 60-jähriger Tätigkeit auch nicht verwundern kann. Dafür sorgt jetzt der Computer für Abwechslung.

Albert Leinemann, DL9AR


 

Nachruf des Distrikes Niedersachsen (H) zum Tod von DL9AR


Albert Leinemann, DL9AR, silent key.
Wir trauern um unseren langjährigen Funkfreund Albert Leinemann, DL9AR. Er verstarb am 14.3.2015 im Alter von 92 Jahren. Albert, seit 1950 auf vielen Gebieten des Amateurfunks tätig, war vielen Funkamateuren in aller Welt bekannt; war er doch mit einer der Bekanntesten in DL. 1961 noch Gründungsmitglied des OV Lehrte (H32) war er von November 1969 bis Mai 1975 OVV und anschließend von Mai 1975 bis Mai 1977 DV im Distrikt Niedersachsen (H). Im OV hat er als Ausbilder vielen Funkamateuren zur Lizenz verholfen. Er war auch einer der ersten, die den Amateurfunk und den Computer erfolgreich miteinander verknüpft haben. Viele Programme, noch in Pascal und Assembler geschrieben, stammen aus seiner Hand.  Albert war seit 1971 Träger der goldenen Ehrennadel des DARC. Im Frühjahr 2010 wurde Albert für 60 Jahre Mitgliedschaft im DARC geehrt. Er war für viele Jahre Chairman des QCWA in Deutschland. Wir werden Albert als hilfsbereiten und fachkundigen Funkamateur in guter Erinnerung behalten.
DARC Distrikt Niedersachsen (H)  


 

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